"Ist auf Deinem Psalter, Vater der Liebe, ein Ton seinem Ohre vernehmlich, so erquicke sein Herz." (Goethe)
"Ist auf Deinem Psalter, Vater der Liebe, ein Ton seinem Ohre vernehmlich, so erquicke sein Herz." (Goethe)

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Ihr

Michael Dahmen

Für Horst...

 

Es gibt Menschen, die sind einfach überall. Sie begleiten einen still, niemals aufdringlich oder indiskret, immer mit freudiger Anteilnahme und großer Zurückhaltung. Menschen, die gerne dabeisind, ohne sich in den Mittelpunkt zu spielen. Menschen, die beobachten und dankbar sind für gemeinsame Momente. Menschen, die trotz ihrer Zurückhaltung wirken und das Leben in ihrem Umfeld maßgeblich prägen.

Es gibt solche Menschen. Sie sind überall. Sie sind leise. Und wenn sie einmal nicht dasind, so vermisst man sie.

 

Bei der Premiere zur „Sache Makropulos“ am Musiktheater im Revier in Gelsenkirchen werden einige den freundlichen Herrn mit den krausen Haaren und dem Schnauzbart vermisst haben, den, der so oft an der Infotheke des Fördervereins stand oder sich seine Premierenkarten von den Künstlern hat signieren lassen. Sein Name war Horst Sowade, und er ist am 7. Dezember 2019 plötzlich verstorben.

Horst gehörte zu Gelsenkirchen wie das MiR oder das Hans-Sachs-Haus, der Feierabendmarkt auf'm Heinrich oder die Arena, die Kirchen und die Synagoge in der Altstadt oder die Himmelstreppe.

Er gehörte auch zu unserem Leben in Gelsenkirchen, und zwar vom Anfang bis zum Ende:

Wir erinnern uns gerne an die Begegnungen mit ihm im Theater, public viewing im Hans-Sachs-Haus, einen gemeinsamen Stadion-Besuch, gemeinsame Abende in der Theaterkantine, die ersten Fotos seines Enkelkindes, Geschenke zur Hochzeit, zur Geburt unseres Sohnes, zu unseren Verabschiedungen. Horst stand immer an unserer Seite. Überall. Still, niemals aufdringlich oder indiskret, immer mit freudiger Anteilnahme und großer Zurückhaltung.

 

Unsere letzte Begegnung liegt nun schon lange zurück. Mein Abschied vom MiR, unser Abschied aus Gelsenkirchen sollte wohl auch ein Abschied von Dir sein, lieber Horst. Die Erinnerungen an Dich werden wir lebendig und Deine Geschenke in Ehren halten. Unserem Sohn werden wir von Dir erzählen und ihm sagen, dass besondere Menschen nicht fest aufstampfen müssen, um tiefe Fußspuren zu hinterlassen. Danke für Deine Treue! Du wirst uns fehlen, und das Gelsenkirchen, in das wir bei unserem nächsten Besuch reisen werden, wird sich ohne Dich anders anfühlen.

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© Michael Dahmen

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